Kapelle im Marienhospital

Die Krankenhauskapelle befindet sich im Untergeschoss des Marienhospitals. Im Eingangsbereich zur Kapelle befindet sich eine Kopie eines Kreuzweges, der vom heimischen Bildhauer Heinrich Lückenkötter geschaffen wurde. Der Original-Kreuzweg ist aus Holz und befindet sich im Kloster Kues in Lohne bei Vechta.

Wenn man die Krankenhauskapelle betritt, so sieht man den Altar, der ein Werk der Ennigerloher Künstlerin Hildegard Schürk ist. Hier wird das Sakrament der Eucharistie gefeiert. Im eucharistischem Mahl wird uns der Leib und das Blut Christi zur Speise und Trank des ewigen Lebens gereicht. Das ER (Jesus Christus) die ewige Sonne ist wird dadurch deutlich, dass an der Vorderfront des Altars eine strahlende Sonne dargestellt wird. Von oben gesehen befindet sich neben dem Altar eine große Marienstatue, die im Jahre 1852 geschaffen worden ist. Eine Kopie von dieser Statue befindet sich am Eingang des Oelder Krankenhauses.

Ebenfalls von der Künstlerin Hildegard Schürk-Frisch wurde das Ambo geschaffen: Von hier aus wird uns Christen die Heilsbotschaft verkündet. Das Wort Ambo entstammt dabei der griechischen Sprache und bedeutet auf deutsch Gipfel oder Kanzel. Ein Lektor verkündet von hier aus die Lesung des Tages und ein Priester oder Diakon verkündet von hier aus das jeweilige Tagesevangelium. Auch das Kreuz in der Kapelle ist ein Werk von Hildegard Schürk-Frisch. Es stellt „Das letzte Gespräch" dar.

Der Baum des Lebens ist in der Religionsgeschichte ein weit verbreitetes Symbol und Mythenmotiv. Es ist der Lebensbaum, der Gnadenquell. Wir finden ihn in der Krankenhauskapelle am Tabernakel. Auch ein weiteres Symbol finden wir hier wieder – die Sonne.

Die Fenster der Krankenhauskapelle wurden von Professor Wienhausen aus Münster/Westfalen entworfen. Angefertigt worden sind vom Künstler Knack im Jahre 1980. Sie zeigen Bilder der Frömmigkeit, die sich in Bildern und Symbolen dem Betrachter offenbart. Diese Symbole sind der lauretanischen Litanei entnommen.
Ferner sind vier Fenster zu sehen, die der alten Krankenhauskapelle entstammen, wie sie vor dem großen Umbau des Krankenhauses bestanden hat.

Es gibt auch noch etwas anderes, was der Besucher der Krankenhauskapelle sehen kann – der alte Turm der alten Krankenhauskapelle. Er befindet sich im Krankenhausgarten und ist rechts auf dem  Bild abgebildet.

Messen werden hier immer donnerstags um 14.30 Uhr gefeiert.

 

 

Kapelle im Kardinal von Galen Heim

Im Kardinal von Galen Heim gibt es eine Kapelle, die über 60 Plätze verfügt und barrierefrei zu erreichen ist. Sie wurde an ihrer jetzigen Stelle im Jahr 1985 eingerichtet. In der Zeit von 1975 – 1985 gab es in unserer Einrichtung ebenfalls eine Kapelle, die jedoch damals in einem anderen Raum untergebracht war. Die Räumlichkeiten der jetzigen Kapelle entstanden im Jahr 1985. Eine Besonderheit ist, das die Kapelle vom Künstler Bücker (Vellern) ausgestattet wurde (Kreuzscheibe, Tabernakel, Bild der Gottesmutter, etc.). Im Jahr 2006 wurden in den Altar Reliquien von Kardinal Clemens-August Graf von Galen und Schwester Euthymia eingebracht.

Das Reliquiar wurde vom Künstler Werner Klenk (Sünninghausen) gefertigt. Es ist dem Dom von Münster nachempfunden und trägt die Abbildungen von Kardinal von Galen und Schwester Euthymia.

Messfeiern finden hier samstags um 15.15 Uhr statt.

 

 

 

Kapelle im Bernardushaus

Der Einzug der Schwestern ins Bernadushaus fand ausgerechnet am 29. Juni, dem Namenstag der Ordensgründerin Sr. Petra Mönnigmann statt. Doch zu diesem Zeitpunkt bestand die Kapelle bereits.Als die Schwestern den Wohnbereich von den Schwestern der Vorsehung übernahmen, wurde die Kapelle verkleinert, um zwei Wohnräume zu schaffen. Trotzdem haben die Schwestern genügend Platz für ihr Gebet und eine Meditation, die jeden Morgen vor Beginn ihrer Arbeit um 06.30 Uhr stattfindet. Auch bei Einkehrtagen der Schwestern (wird in der Johannesstimme gesondert bekanntgegeben) findet in der Kapelle um 16.00 Uhr ein gesondertes Gebet statt, zu dem Gäste gern gesehen sind.

Wenn der Besucher die Kapelle kommt, so kommt er in eine kleine gemütliche Kapelle. Diese ist mit einem rotem Teppich ausgelegt, da die Schwestern zum beten in der Regel auf dem Boden knien. Dies ist eine lange Tradition aus ihrer Heimat Indien.

Auch ihre bräunlich-orangenfarbenen Ordenstrachten sind Tradition: Die Farbe symbolisiert vor allem die arme Menschen bei ihrer Arbeit auf den Feldern. Doch bei bestimmten Festtagen kleiden sich auch die Schwestern weitgehenst festlich: Sie ziehen sich dann einen Sari in gleicher Farbe an. Dabei handelt es sich um ein typisch indisches Kleidungsstück aus der Heimat der Schwestern Indien.
Wer jetzt neugierig geworden ist, der sollte am Carl-Haver-Platz 7 vorbeischauen und sich die Kapelle einmal näher ansehen. Die Schwestern würden sich bestimmt freuen!

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